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Das Visum Russland backstage


01.01.2019 / /#visum /#einladung

Um in die Russische Föderation einreisen zu können, müssen Besucher ein Visum beantragen. Dieses Visum für Russland ist quasi ein Nachweis darüber, dass die länderspezifischen Voraussetzungen für einen Aufenthalt in Russland erfüllt sind. Das wird mithilfe von offiziellen Dokumenten nachgewiesen. Die häufigsten Probleme dabei sind unzureichende bzw. fehlende Nachweise und versäumte Fristen.

Welche Voraussetzungen müssen die Nachweise erfüllen?

  • Wer für Russland Visum erhalten möchte, benötigt zuerst einen gültigen REISEPASS. Dieser Pass für das Russland-Visum muss ab dem Datum der Rückreise noch mindestens ein halbes Jahr lang gültig sein. Darüber hinaus muss der Reisepass noch über mindestens zwei zusammenhängende freie Seiten verfügen.
  • Um für Russland Visum beantragen zu können, ist auch eine EINLADUNG erforderlich. Daraus muss hervorgehen, wer den Besucher einlädt, beherbergt, beschäftigt und für alle Kosten aufkommt. Auch einige persönliche Daten des Besuchers (Pass- und Steuernummer etc.) werden dort abgefragt. Erfahrungsgemäß schleichen sich bei der Einladung gerne Fehler ein. Oft werden einzelne Angaben übersehen und einige Informationen müssen auch in russischer Sprache angegeben werden. Ausgestellt wird eine solche Einladung (Visa Support Letter) beispielsweise von Hotels (Touristenvisum), von Universitäten (Studentenvisum), von Arbeitgebern/Firmen (Arbeitsvisum) oder von Angehörigen/Freunden (Besuchervisum).
  • Ein Visum Russland verlangt natürlich auch nach einem aktuellen PASSFOTO des Besuchers. Dafür gibt es relativ strenge Vorgaben. Das farbige Bild muss eine Größe von 45 mm x 35 mm haben und darf nicht älter als drei Monate sein. Der Kopf des bzw. der Abgebildeten muss von vorne, mittig, komplett und ohne Mimik vor einem neutralen Hintergrund aufgenommen worden sein. Auch jegliche Kopfbedeckung ist tabu. Für höchste Qualität ist professionelles Fotopapier notwendig.
  • Um für Russland Visum beantragen zu können, braucht es auch einen REISEPLAN. Dahinter steht das Verlangen, dass die Regierung der Russischen Föderation einfach wissen möchte, wer sich wann und wie lange wo aufhält. In diesem Plan müssen das Ein- und Ausreisedatum sowie sämtliche besuchten Orte (einschließlich aller Unterkünfte) aufgeführt sein. Wenn während des Aufenthalts in Russland auch angrenzende Länder besucht werden sollen, sind im Rahmen der Reise mehrere Ein- und Ausreisen notwendig. Auch deshalb sollte der Reiseplan so detailliert wie möglich sein.

Erst mit all diesen Unterlagen ist es möglich, ein Visum Russland zu beantragen. Und auch hier gibt es strenge Vorgaben und ein paar No-Gos. Alle Angaben im Antrag (Reisedaten, Reiseorte, persönliche Daten) müssen bis hin zur Unterschrift mit den Angaben in den beigefügten Unterlagen übereinstimmen. Ausgefüllt werden muss der Antrag für das Russland-Visum größtenteils in Blockschrift. Ergänzungen, Streichungen und Änderungen sind ebenso untersagt wie beispielsweise ein Bindestrich bei zweiteiligen Vor- oder Nachnamen.


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